China '05 - Suzhou, Bejing & Shanghai

Shanghai und ein Stop-Over in Dubai
 
10. Tag (3. September)

Nach dem Aufstehen und einen gemütlichen Morgen sind wir heute gegen Mittag zum "Garten der Politik des einfachen Mannes", einem der vier berühmtesten Gärten Chinas hier in Suzhou gefahren. Der Verkehr ist wieder einmal heftig und ebenso heftig ist es eine chinesische Straßenkarte richtig zu deuten. Mit einem bisschen Umweg und zweimal wenden sind wir jedenfalls dort angekommen wo wir hin wollten. Überraschenderweise haben wir sogar am Straßenrand noch einen Parkplatz gefunden. Der Garten ist der Größte der Stadt, sehr schön angelegt mit vielen Wasserfällen und Pavillons. Nach dem Betreten des Gartens ist es kaum zu glauben dass dieser bereits seit ungefähr 500 Jahren existiert. Es beginnt leicht zu regnen und wir versuchen uns unter den Dächern der Pavillons und Gängen vor dem Regen zu schützen. Wir besuchen trotzdem den gesamten Garten und bewundern noch eine große Sammlung von Bonsai Bäumen. Dabei wundern wir uns auch nicht mehr darüber das es von Menschen nur so wimmelt. Als der Regen stärker wird entschließen wir uns nach einer Weile wieder zurück zum Auto zu gehen und nach Hause zu fahren und Kaffee zu trinken.

Vor dem Eingang des Gartens trafen wir noch auf zwei Chinesen die sich wild gestikulierend anschrieen und heftigst stritten. Besonders auffällig in war dabei, dass viele Leute darum herumstanden und das Schauspiel ausführlichst beobachteten. Wie ich später erfuhr ist es das ein Ausdruck der ausgeprägten Neugierde das Chinesen überall zu zuschauen wo etwas aufregendes passieren kann. Nun ja wir sind nicht bei den blutenden, sich anschreienden Leuten stehen geblieben sondern zum Auto zurückgekehrt und waren froh wieder ein Dach über dem Kopf zu haben.

11. Tag (4. Oktober)

Auch heute sieht es nicht besser aus. Es ist zwar trocken, jedoch stark bewölkt. Trotzdem gehe ich nach Suzhou rein um mir die Stadt weiter anzuschauen. Zuerst einmal hole ich Geld um wieder flüssig zu sein, anschließend kaufte ich mir noch schnell eine Jacke, da es doch recht frisch ist und gehe etwas essen. Als ich damit fertig bin regnet es wieder. Ich schlendere trotzdem durch die Straßen und schaue mir noch die Schaufenster an. Die Leute sind am Einkaufen und schleppten Tüten, so dass man sich fragen muss vorher haben die alle das Geld dazu. Es ist auffällig hier wie viele Leute es gibt denen es nichts auszumachen scheint europäische Preise für Markenartikel zu bezahlen. Man hat sowieso den Eindruck als ob überall ein riesiger Boom ausgebrochen ist. Alle Menschen wirken total beschäftigt, sind ständig am arbeiten und ehrgeizig etwas aufzubauen.

Ich lasse die Leute tun was sie wollen und verziehe mich in einen kleinen Garten mit einer Doppel-Pagode. Dieser Garten ist recht klein, besitzt jedoch einen umlaufenden Bogengang in dem ich eine Gelegenheit finde mich zu setzen. Dort verbringe ich über eine Stunde bevor ich mich wieder auf den Weg mache, mir ein Taxi schnappte und aus dem Zentrum verschwinden will.

Als ich noch so durch die Gassen an den Kanälen entlanggelaufen drin komm ich an einem wunderschön restaurierten Eingang vorbei. Ich denke es ist ein Restaurant oder ein Kultur Club, jedenfalls führt mich einer der Angestellten durch die Gebäude und Innenhöfe. Durch den Regen draußen ergibt sich eine wunderbar ruhige Atmosphäre. Ich nehme eine Tasse Kaffee in der Lobby. Die sich dort befindende Möbel sind aus schwarzem Holz, als Kontrast sind die Vorhänge und Teile der Wände aus roten seidenen Stoff eingerichtet. Es wird leise Instrumentalmusik gespielt und draußen tropft das Wasser vom Dach. Eine herrliche Oase der Ruhe in einer recht hektischen Stadt!

Nach einer Weile breche ich wieder auf. Stolpere mehr als das ich dorthin wollte, in einem weiteren Garten. Ich gehe dort durch, schaue mich noch ein wenig um und nehme hinterher ein kleines Boot über den Kanal auf die andere Seite, wo ich eigentlich in will. Den Park um die alte Befestigungsmauer der Stadt habe ich heute fast für mich alleine denn es regnet immer noch. Für die Schönheit dieses Park habe ich jedoch mittlerweile kaum Interesse da ich doch ziemlich aufgeweicht und durchnässt bin. Deshalb gehe ich zur Hauptstraße schnappte mir nun endgültig ein Taxi und fahren wieder zurück.

Heute Abend entschließen wir uns noch europäische Essen zu gehen, wobei die Überraschung über ein Erdinger Weißbier bei mir groß ist. Das Weißbier zischt richtig, obwohl das chinesische Bier welches sich in den letzten Tagen probiert habe auch nicht schlecht ist. So verbringen wir noch einen netten Abend.

12. Tag (5. Oktober)

Heute regnet es immer noch, deshalb verbringen ich einen faulen Tag mit Videos gucken und auf dem Sofa sitzen. Am Nachmittag gehen wir noch zusammen ins Sportcenter. Wir spielen ein bisschen Tischtennis und kommen dabei recht starkem schwitzen, denn die Luftfeuchtigkeit ist ziemlich hoch.

13. Tag (6. Oktober)

Heute Morgen stelle ich erschreckt fest das mein Flug nach Dubai nicht übermorgen sondern bereits morgen Shanghai verlässt. Ich bin sehr früh aufgestanden, weil ich mich gleich heute auf den Weg nach Shanghai machen will. Früh am Morgen fuhr ich mit dem Taxi zum Bahnhof, kaufte mir ein Zug Ticket und musste anschließend auf den Zug warten. Fahrpläne kann man nicht lesen, ich weiß auch nicht wann Züge zurückfahren und ob es besser ist morgen früh früher hier am Bahnhof zu sein. Nun ja, ich bin froh ein Ticket zu haben und setzte mich noch in die Wartehalle, nachdem ich die richtige der vier Wartehallen gefunden habe. Der Bahnhof ist nur mit einem gültigen Ticket zu betreten und innerhalb des Gebäudes ist alles kanalisiert und gesteuert wie auf einem Flughafen.

Ich habe wohl irgendwie ein billig Ticket erwischt. Ich muss stehen, es ist brutal voll und es riecht nach Toilette, zudem kommt recht häufig jemand vorbei der etwas verkaufen will. Zum Glück fährt der Zug nonstop nach Shanghai durch und ich kann nach einer Stunde wieder aussteigen. Am Bahnhof dort finde ich mich leicht zurecht und nehme die Metro zum Platz des Volkes, dem Zentrum Shanghai. Ich bin nun mittendrin. Die Stadt scheint aus allen Nähten zu platzen während der Ferienzeit. Nachdem ich mich auch ein wenig umgeschaut habe gehe ich in die Ausstellung für Stadtentwicklung und bin sehr beeindruckt was alles bereits in Shanghai passiert ist und noch in Planung ist. Die Stadt wird ihr Gesicht innerhalb von 30 Jahren komplett ändern. Überall wird es nur noch Hochhäuser und neue Wohnsiedlungen geben und alles Bestehende wird abgerissen. Die Steigerungszahlen sind enorm, so zum Beispiel der Flughafen dessen Passagierzahl von 1982 bis 2004 von einer Millionen auf 20 Millionen Passagiere explodiert ist. Aufgrund dessen wird der Flughafen auch bis 2015 auf 100 Millionen Passagiere ausgelegt und ausgebaut. So ist es mit allem hier. Es sind gewaltige Metrolinien gebaut worden und ebenfalls noch in Planung, genauso die Autobahnen. Alles wird gleich riesig dimensioniert. Manchmal frage ich mich wie die Menschen, die hier leben diesen schnellen Wandel nachvollziehen können.

Nachdem ich dies nun gesehen habe wollte ich es mir natürlich selbst anschauen. Ich bin wieder auf dem Platz des Volkes und sehe um mich herum eigentlich nur neue Wolkenkratzer. Auf dem Weg zum Bund, der Promenade am Fluss das gleiche Bild. Ich komme recht schnell dort an, obwohl ich inzwischen noch etwas gegessen haben. Am Bund hat man einen herrlichen Blick nach Pudong, dem neuen Stadtviertel auf der anderen Seite des Flusses. Das neue Symbol Shanghai, der Pearl Tower steht in seiner ganzen Pracht da und prägt ein imposantes neues Stadtviertel. Ich entschließe mich jedoch zuerst für eine River Cruise auf dem Fluss. Vom Fluss aus hat man einen wunderbaren Blick auf die alte Silhouette der Stadt am Bund und die Neue von Pudong. Ebenfalls sind überall Kräne zu sehen da überall in der Stadt gebaut wird, selbst neben den Jim Mao Tower den heute fünfthöchsten Gebäude der Welt entsteht ein noch höheres Hochaus, welches sich gerade im Bau befindet.

Nachdem ich das Boot wieder verlassen haben wandere ich den Bund noch einmal auf und ab. Besser, ich schlängle mich durch die Menschenmassen. Auf der Suche nach einem geschickten Weg auf die andere Seite des Flusses stoße ich auf den Sightseeing Tunnel, welches der älteste Tunnel Shanghai ist und zu einer Touristenattraktion mit Lichteffekten und fahrerlosen Kabinenwagen umgebaut wurde. Jedenfalls komme ich so schnell und bequem nach Pudong. Auf dieser Seite geh ich noch mal am Pearl Tower vorbei und mache mich auf dem Weg zum Jim Mao Tower auf dessen Observation Deck ich hoch fahren möchte um mir einen supertollen Blick auf die Stadt zu können. Der Aufzug bringt uns in weniger als einer Minute auf 380 m Höhe. Der Blick ist grandios. Bis zum Horizont, der im Dunst versinkt sind nur Häuser zu erkennen. Nachdem ich ein paar Bilder gemacht habe musste ich leider feststellen das meine neue Speicherkarten beschädigt ist und sich keine weiteren Bilder darauf speichern kann obwohl die Karte erst halb voll ist. Somit ist nun Schluss mit Fotografieren, und ich genieße den Ausblick für mich ganz alleine, ohne ständig nach einem tollen Motiv zu suchen. Als ich den Blick in alle Himmelsrichtungen ausführlich genossen habe und die Zeit doch leider bereits vorangeschritten ist fahre ich wieder mit dem Aufzug zur Straße hinunter und mache mich mit der Metro auf den Rückweg. Mit der Metro klappt es sehr gut, ich komme am Bahnhof an und bekomme sogar ein Ticket für einen Sitzplatz, denn es gibt hier sogar einen englischsprachigen Schalter. Somit kann ich entspannt nach Suzhou zurückfahren. Als ich dort ankomme ist es natürlich bereits dunkeln, ich nehme mir noch schnell ein Taxi vom Bahnhof und fahre wieder nach Hause.

Am Abend sind wir noch gemeinsam essen gewesen zum Abschluss meines Besuches. Wir waren in einer italienischen Pizzeria die recht gut war. Was es nicht alles in China gibt.

14. Tag (7. Oktober)

Ich habe früh am Morgen meine Sachen zusammen gepackt und mich nach dem Frühstück auf dem Weg zum Flughafen nach Shanghai gemacht. Gestern habe ich mich dazu entschieden zuerst zum Flughafen zu fahren, und dort mein Gepäck einzulagern, da mein Flug ja erst heute gegen Mitternacht Shanghai verlässt. So komme ich nach einer etwa zweistündigen Fahrt am Flughafen an und gebe mein Gepäck in die Aufbewahrung. Es ist noch nicht sehr viel los und ich mache mich auf dem Weg zur Maglev. Die Magnetschwebebahn verbindet den Flughafen mit der Stadt. Ich bin schon begeistert als ich nur am Bahnsteig stehe und der Zug einfährt. Nachdem der Zug die Schiene gewechselt hat kann man einsteigen. Es ist nicht sehr viel los, so habe ich sehr viel Platz im Zug. Es geht los! Der Zug beschleunigt recht flott, nur an der Anzeige im Wagen ist die Geschwindigkeit zu erkennen. Innerhalb weniger Sekunden haben wir 180km/h erreicht, überholen bereits recht flott die ersten Autos auf der daneben liegenden Autobahn und erreichen nach 2 Minuten Tempo 430km/h. Nach weiteren 2 Minuten Vollgas wird bereits schon wieder gebremst und wir erreichen den Bahnhof am Rande der Stadt. Dort mache einige Bilder und bin so begeistert das ich sofort wieder zum Flughafen hinaus und wieder zurück in die Stadt fahre. Heute Abend werde ich leider nicht das Vergnügen haben mit 430 km/h über die Schiene zu flitzen da bereits gegen 17.30Uhr Betriebsschluss der Maglev ist.

Nach dem zweiten Trip vom Flughafen und in die Stadt mache ich mich auf dem Weg ins Zentrum und nehme die Metro. In der Einkaufsstraße von Shanghai komme ich mir vor als gäbe es heute zum letzten Mal etwas einzukaufen. Es ist die Hölle los. Ich lasse mich jedoch nicht von der Hektik anstecken und schlendere gemütlich durch die Strassen. Ich finde es sogar noch eine Badehose, und welch Weltwunder, ich kann mir sogar meine Bilder von der beschädigten Speicherkarte auf eine CD brennen lassen, so dass ich die Karte formatieren konnte. Nun funktioniert sie wieder, jedoch nur mit der Hälfte der Speicherkapazität, aber egal, Hauptsache ich kann wieder fotografieren. So bin ich gerüstet und mache mich auf den Weg ins alte Shanghai um dort einen Garten zu besichtigen. Als ich dort ankomme ist die Hölle los, überall sind Touri-Führer mit Fahnen zu sehen und natürlich noch mehr Leute. Es ist irgendwie komisch in China. Ihre Gärten werden immer hinter hohen Mauern und jeder Menge Shops versteckt. So ist es auch hier, nur dass der Garten hier auch noch geschlossen ist und die Besuchermassen nur wegen der Shops da sind, unglaublich!

Ich gehe weiter in Richtung Bund und verbringen die Zeit dort bis es dunkel ist um die ganzen Lichter auf der anderen Seite in Putong anzusehen. Das Lichtermeer ist leider weniger spektakulär als ich erwartet hatte. Als es ganz dunkel ist wird die Fassade eines Hochhauses zum riesigen Bildschirmen, auf dem Werbefilme gezeigt werden. So was habe ich bisher jedoch noch nirgends gesehen. Ein echt netter Gag.

Anschließend bin ich durch die hell erleuchtete Einkaufsstraße, die immer noch voller Menschen ist und zu platzen scheint. Am Ende der Straße erreicht ich den Platz des Volkes, von wo aus ich die Metro nehme und Richtung Airport fahre. An der Haltestelle von der aus die Malev eigentlich zum Airport fährt brauche ich leider doch noch ein Taxi. Ich gebe dem Taxifahrer mein letztes chinesisches Geld und verbringen die letzten Stunden am Airport. Es ist absolut ruhig da kaum Leute im unterwegs sind und so verlasse ich China problemlos.

15. Tag (8. Oktober)

Nach einem ruhigen Flug, währenddessen ich auch wieder recht wenig geschlafen habe komme ich sehr früh morgens in Dubai an. Im Hotel kann ich nach einigem Hin und Her gleich einchecken, nachdem mich der Taxifahrer auf dem Weg dorthin abgezockt hat.

Nun ja. Ich schlafe erst einmal drei Stunden und gehe nun zum Frühstücks Büffet. Anschließend mache ich mich auf dem Weg in die Stadt, stelle dabei sehr schnell fest das ich in einem anderen Stadtteil gelandet bin als ich angenommen hatte, so dass ich habe zuerst überhaupt keine Orientierung habe und mir vorkomme wie in China. Aber dann geht's, es ist brüllend heiß und man darf wegen des Ramadan nicht in der Öffentlichkeit trinken oder Essen. Sämtliche Restaurants und Imbissbuden sind geschlossen und öffnen erst um 18.00Uhr. Ich schaue mir zuerst den Goldmarkt, den Gewürzmarkt und sämtliche Läden dazwischen an. Schließlich erreiche ich den Dubai Creek. Hier versuche ich mit einem Boot auf die andere Seite überzusetzen. Diese Abras hier am Ufer sind jedoch keine Boote für den Personenverkehr auf die andere Seite. Nach einer kurzen Preisverhandlungen nehme ich ein Boot und nehme an das eine kleine River Cruise auch nicht schlecht sein dürfte. So fahre ich für eine halbe Stunde mit dem Abra um her, bevor ich dann auf der anderen Seite abgesetzt werde.

Es ist bereits früher Nachmittag und alle Geschäftegeschäfte die noch offen hatten schließen nun auch, es ist ja schließlich Ramadan! Nach einem kurzen Gang durch die Gassen habe ich einen Carre Four Supermarkt gefunden in den ich mich für etwa eine halbe Stunde auf den Stühlen einer geschlossenen Cafeteria niederlassen habe und die Kühle der klimatisierten Umgebung genieße. Hier warte ich nun darauf das die Sonne endlich untergeht.

Punkt 18.00Uhr hatten die Moslems den ersten Bissen im Mund als es vom Turm der Moschee dazu ertönte. Der Busterminal war die Location für die öffentliche Speisung. Für Nichtmoslems ist der Ramadan kaum zu begreifen. Wie kann man den ganzen Tag fassten, nichts essen, nichts trinken um hinterher nach Sonnenuntergang um so mehr in sich hineinzustopfen. Nun ja ich glaube auch nicht das ich es verstehen muss.

Ich mache mich nun auf den Weg etwas essbares zu finden. Nach dem Essen bin ich noch etwas durch die Gassen, an den hell erleuchteten Läden vorbei zu den Abras gegangen. Auf dieser Seite des Ufers habe ich nun gleich den Anleger gefunden von dem aus die Boote im öffentlichen Verkehr auf die andere Seite übersetzen. Wir fuhren vollbesetzt los, als plötzlich auf halber Strecke sich etwas um die Schraube wickelte und unsere Fahrt jäh unterbrach. Unser Bootsführer versuchte verzweifelt mit einem Haken die Schraube wieder frei zu bekommen, jedoch ohne Erfolg. Währenddessen wurden wir von der Strömung recht schnell abgetrieben und legten uns quer zur Fahrrinne, so dass die anderen Boote wild gestikulierend an uns vorbeifuhren, da sie ausweichen mussten. Unser Bootsführer bekam die Schraube auch nach dem fast 10. Versuch nicht frei, so dass wir fast wieder auf Höhe der Anlegestelle zurück getrieben waren. Nun kam ein zweites Boot herangefahren auf welches wir Passagiere umsteigen konnten, während der Bootsführer weiter um seinen Antrieb kämpfen musste. So gab es am heutigen Tag doch noch ein kleines Abenteuer. Schließlich in Deira angekommen habe ich mich noch ein wenig durch die Gassen treiben lassen und bin anschließend ins Hotel zurück.

16. Tag (9. Oktober)

Ich will zum Burj Al Arab, dem berühmten Hotel Dubais und nehme deshalb den Stadtbus, steige im Al Ghubaiba Busterminal um und komme nach quälend langen 1½ Stunden dort an. Ich gehe kurz an den Strand neben an, habe noch einen schnellen Blick ins Jumeirah Beach Hotel, welches wie eine Welle gebaut ist und stehe schließlich vor dem Burj Al Arab Hotel. Architektonisch wunderschön gebaut wird mir jedoch am Tor bestimmt gesagt das ich nicht wirklich erwünscht bin. Die einzige Möglichkeit ins Hotel zu kommen ist einen Tisch im Restaurant zu reservieren. Ich habe jedoch keine Lust horrende Preise für ein Getränke oder Essen zu bezahlen nur um dort gewesen zu sein. Kurz überlege ich mir noch ob ich in das danebengelegene Wild‚n Wet Freibad gehen soll. Es wäre sicherlich ein toller Spaß die vielen Rutschen hinunter zu stürzen, aber der Eintrittspreis ist mir viel zu hoch, da ich bestenfalls nur zwei Stunden bleiben würde. So setze ich mich in den nächsten Bussen und fahre wieder in die Stadt zurück. Im Hotel angekommen verbringen nicht noch ein bisschen meiner Zeit am Pool auf dem Dach und genieße von dort die Aussicht über die Stadt. Anschließend mache ich es mir vor der Glotze gemütlich. Jedenfalls ist Fernsehen gucken hier besser als in China, da man das Programm wenigstens verstehen kann.

17. Tag (10. Oktober)

Gleich nach meiner Ankunft vor zwei Tagen habe ich den Shuttlebus am heutigen Tag zum Strand gebucht und werde dort nach einer Stunde fort abgeladen. Ich bekomme ein bisschen einen Schock. Es werden direkt hinter dem Strandhotel 36 neue Hochhäuser aus dem Boden gestampft. Ein Blick aufs Meer zeigt die Großbaustelle der Palmeninsel und zur linken Hand steht ein Kraftwerk. Das Meerwasser ist richtig heiß, über 30° und bietet deshalb keine Abkühlung. Echt scheußlich! Ich verbringen den Tag im Schatten einer Palme, döse vor mich hin und gehe regelmäßig in die gekühlten Pool zum Auffrischen. Ich bin richtig froh wenn ich morgen hier verschwinden kann. Für mich ist Dubai sicherlich kein Urlaubsparadies. Irgendwie habe ich den Eindruck als ob es hier nur Hochhäuser, Shopping Centre, Hotels und sonstige Dinge gibt die man auch anderswo auf der Welt haben kann. Fazit: Ich habe Dubai gesehen, drei Tage waren fast zu viel und ich brauch nie wieder zu kommen.

18. Tag (11. Oktober)

Ich stehe früh auf, da mein Flug bereits morgens um 7.00Uhr die Stadt verlässt. Nach einem kurzen, angenehmen Flug lande die ich wieder in Deutschland und bin kurz darauf wieder zuhause. Somit geht ein erlebnisreicher und exotischer Urlaub zu Ende.

     
  Suzhou  
 
Der Garten des einfachen Mannes
 
     
     
  Bonsai Baum  
 
Ein Bonsai Baum
 
     
     
  Doppel Pagode  
 
Ein kleiner Garten in der Nähe des Zentrums von Suzhou
 
     
     
  Suzhou  
 
Die ganze Stadt ist überall von Kanälen durchzogen
 
     
     
  Peoples Square  
 
Der große Platz des Volkes im Zentrum von Shanghai
 
     
     
  Blick auf Pudong  
 
Der Blick vom Bund auf Pudong
 
     
     
  Aus alt mach neu  
 
In Pudong entsteht ein gigantischen neues Finanzviertel
 
     
     
  Der Blick von oben  
 
Ein Blick auf den Bund und die Stadt dahinter
 
     
     
  Maglev  
 
Der Transrapid im Bahnhof des Flughafens
 
     
     
  Maglev  
 
Da flitzt er wieder davon
 
     
     
  Pudong bei Nacht  
 
Als es Nacht wird gehen die Lichter von Pudong an
 
     
     
  Dubai Gold Suk  
 
Gold vohin das Auge reicht
 
     
     
  Dubai Creek  
 
Der Dubai Creek bildet das Zentrum der Stadt
 
     
     
  Ramandan  
 
Ab 18.00Uhr gings los
 
     
     
  Burj Al Arab  
 
Die 7 Sterne Hotel
 
     
     
  Jumairah Beach  
 
Einfach nur scheuslich
 
     
     
  Dubais neues Zentrum  
 
Im neuen Zentrum von Dubai wurde entlang einer Straße ein paar Hochhäuser gebaut
 
     

  
  

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