Afrika - Victoria Falls to Nairobi '09

Tansania, Sansibar und die Serengeti
 

14. Tag (31. Oktober)
Wir sind heute auf dem Weg nach Iringa in Tansania.  Wir verlassen den Campingplatz recht früh und fahren aus dam Tiefland des Malawi-Sees heraus. Wir durchfahren das Rift Vally. An der Grenze zu Tansania geht der Formalismus erneut problemlos über die Bühne.  Nach dem Grenzübertritt kann man gleich erkennen das Tansania wesendlich weiter entwickelt ist als Malawi.  Die Straße ist in deutlich besseren Zustand, die Leute mögen es nicht mehr fotografiert zu werden und auf den Märkten am Straßenrand und in den kleinen Läden werden deutlich mehr Waren angeboten.  Die Straße windet sich immer höher hinauf.  Die Natur am Wegesrand kleidet sich in üppiges Grün. Es sind große Tee- und Bananenplantagen zu sehen. Auch ausgedehnte Wälder durchfahren wir, die wie deutsche Mittelgebirge aussehen.  Während der Fahrt ergeben sich immer wieder tolle Fotomotive, so dass Jörg und ich erneut viele Bilder schießen.

Gegen Abend erreichen wir unser Camp und bauen die Zelte auf.  Es ist ein schöner Campingplatz, jedoch ohne Elektrizität und auch nur mit Plumpsklos. Es sind jedoch die besten Plumpsklos die ich je gesehen habe.  Es ist recht frisch am Abend in dieser Höhe und so nehme ich zuerst einmal eine warme Dusche.  Gegen später werden wir von unseren Guides zum Abendessen in das Restaurant des Camps eingeladen.  Wir alle sind überrascht, dass wir heute gemeinsam essen gehen und nicht am Truck auf den Campingstühlen dinieren.  Es ist ein sehr gemütlich und ansprechend eingerichtetes Restaurant. Im Innenraum befinden sich noch traditionelle Lehmmauern eines alten Gebäudes, was dem Ambiente eine besondere Note gibt. So essen wir im Kerzenschein und genießen einen sehr schönen Abend.

15. Tag (1. November)
Wieder ein Tag an dem wir sehr früh aufstehen und unsere Sachen zusammenpacken.  Wir haben heute eine sehr lange Strecke nach Dar es Salaam vor uns.  Die Fahrt verläuft gut und die Straße führt am Morgen wiederholt durch die spektakuläre Landschaft des Rift Vally.  Zuerst fahren wir eine große Passstraße hinunter auf der sich die Lastkraftwagen hinauf und hinunterquälen.  Unten im Tal ist es gleich viel wärmer und es sind unzählige Baobabs am Straßenrand zu sehen.  Wir genießen die an den Fenstern vorbeiziehende Landschaft.  Wenig später führt die Straße durch den Mikumi National Park und wir sehen sogar ein paar Tiere.  Obwohl die Straße in gutem Zustand ist nerven die zu Tausenden vorhandenen Hubbel zur Geschwindigkeitsreduzierung.

Wir kommen recht früh in Dar es Salaam an.  Heute ist Sonntag und wir haben nicht sehr viel Stau.  Trotzdem nimmt es viel Zeit in Anspruch ins Zentrum zu fahren und Merel und Irene in ihrem Hotel abzusetzen, weil für sie heute ihre Tour zu Ende ist. Während der Fahrt durch die Stadt ergaben sich natürlich wieder viele Fotomotive, so dass ich über den Stopp and Go gar nicht so traurig war.

Nachdem wir die beiden abgesetzt hatten setzen wir unsere Fahrt fort.  Wir müssen mit einer Fähre über die Hafeneinfahrt nach Süden übersetzen.  Als wir Elvis in die Warteschlange einreihen sagt Philile uns das wir aussteigen können um uns während der Wartezeit umzuschauen. Wir steigen aus, besuchen den Fischmarkt und beobachten die Menschen.  Nach einiger Zeit stellen wir fest, dass die Wartezeit recht lang werden kann, da nur eine der beiden Fähren in Betrieb war.  Die andere war kaputt.  So verbrachten wir die Zeit mit warten und Leute beobachten.  Dies ging an dieser Stelle sehr gut, da alle Passagiere der Fähre an uns vorbei mussten. Zudem stand die Sonne sehr tief und schien den Menschen direkt ins Gesicht, so dass wir bestes Licht zum Fotografieren hatten und die Leute uns dabei gar nicht bemerkten.

Es war sehr interessant die vielen unterschiedlichen Menschen zu beobachten.  Es waren viele muslimische Frauen zu sehen, da die Bevölkerung auf der Insel Sansibar hauptsächlich muslimisch ist.  Dies erzeugte große Gegensätze zu den sonst sehr, und zum Teil extrem farbenfroh gekleideten afrikanischen Frauen.

So vergingen die zwei Stunden recht schnell und wir stiegen wieder in Elvis ein um auf die Fähre zu fahren.  Die Menschen drängten nun auf das Schiff.  Überall zwischen den Fahrzeugen quetschten sie sich hindurch.  Dabei war es erstaunlich was alles von den Leuten transportiert wurde.  Als wir nach wenigen Minuten am anderen Ufer ankamen hat sich wiederum ein tolles Bild ergeben, als Hunderte von Menschen von der Fähre die Straße entlang strömten. Dabei waren wieder jede Art von Leuten zu erkennen, und wir waren die einzigen Weißen dazwischen.

Kurze Zeit später ereichten wir den Campingplatz am Indischen Ozean.  Leider war es bereits zu dunkel um noch baden zu gehen.  So haben wir mit einer Dusche, und nach dem Essen mit einigen Killimanjaro vorlieb genommen.  Kili, if you can’t climb ist, just drink it!

16. Tag (2. November)
Wir packen früh unsere Zelte zusammen und machen uns auf den Weg nach Sansibar.  Um das Schnellfähre zur Insel zu erreichen müssen wir wieder die Hafenfähre nehmen.  Da auch heute Morgen dort bereits sehr viel los ist entscheiden wir nur als Fußgänger die Fähre zu benutzen und Elvis zurückzulassen.  Es geht ohne Fahrzeug natürlich deutlich schneller.  Wir drängen uns nicht zwischen die Fahrzeuge wie die Einheimischen, sondern gehen die Treppen zu den Passagiersitzen hinauf.  Vor hier oben haben wir einen schönen Überblick wie sich das Ganze abspielt.

Auf der anderen Seite schnappen wir uns einen Bus und fahren zum nahe liegenden Anleger der Schnellfähre nach Sansibar.  Einige von uns versuchen noch Bargeld aus Geldautomaten zu ziehen und werden wieder einmal auf eine harte Probe gestellt.  Entweder sind die Automaten nicht in Betrieb, oder akzeptieren die entsprechenden Karten nicht.  Keiner von ihnen konnte Geld beschaffen.  Ich bin sehr froh dass ich mich dazu entschlossen hatte mein ganzes Geld in Bar mitzunehmen und damit diese Rennerei vermeiden konnte.

Die Überfahrt verläuft problemlos und als wir uns dem Hafen von Stone Town näherten war auch schon die Insel mit ihren Palmen und schneeweißen Stränden zu erkennen.  Wir laufen im Hafen ein und gehen von Bord.  Ungewöhnlich war, dass wir erneut durch die Immigration mussten, obwohl die Insel zu Tansania gehört und man kein neues Visum benötigt.  Dies nimmt einige Zeit in Anspruch, und als wir unseren Pass wieder zurück bekommen, haben wir einen weiteren Stempel.

Wir machen noch eine kleine Stadtrundfahrt bevor wir in unser Hotel einchecken.  Wir freuen uns darauf mal wieder in einem Bett und nicht im Zelt zu schlafen.  Nach einem kurzen Briefing auf der Terrasse, mit herrlichem Blick über Stone Town haben wir den Tag zur freien Verfügung.  Jörg und ich begeben uns auf Fotosafari, wobei die absolute Priorität auf einem funktionierenden Geldautomat lag, den wir glücklicherweise auch gleich gefunden haben.  In den Gassen haben wir uns treiben lassen, einigen Dinge organisiert und ich habe noch kurz im Internet nach Post geschaut.  Gegen Nachmittag haben wir uns wieder am Hotel getroffen um eine geführte Stadttour zu machen.  Es war interessant, aber wir haben kaum etwas gesehen oder erfahren was man nicht auch auf eigene Faust hätte sehen können.

Am Ende der City Tour haben wir den Sonnenuntergang auf der Terrasse eines Restaurants, bei einem kühlen Bier verbracht, und uns anschließend ins Hotel zu begeben um uns frisch zu machen.  Mit reichlich Hunger trafen wir uns am Abend um gemeinsam im Africa House Hotel lecker essen zu gehen.

17. Tag (3. November)
Der heutige Morgen war wieder zur freien Verfügung. Da ich keine Lust hatte an der Spice Tour teilzunehmen, in der die verschiedenen Gewürze erklärt werden, lasse ich mich mit der Kamera im Anschlag durch die Stadt treiben.  Zwischendurch trinke ich genüsslich ein Bier und lasse den Blick über das Meer schweifen.  In den Gassen der Altstadt ist es ruhig. Nur ein paar Kinder sind zu sehen. Es ist wohl heute Morgen noch ruhiger als sonst, da gerade der Strom ausgefallen ist.  Ich finde ein Internetcafe mit Generator und verbringe einige Zeit beim Surfen.

Gegen Mittag treffen wir uns und fahren in den Norden der Insel nach Nungwi. Auf der Fahrt dort hin bekommen wir einen Überblick über die Insel, die stellenweise tropisch grün ist.  Zwischendurch holen wir noch die Leute ab die bei der Spice Tour waren und erreichen am frühen Nachmittag unser Hotel Ressort. Nachdem wir die Zimmer bezogen haben treffen wir uns auf der Terrasse des Restaurants direkt am Meer, genießen den Nachmittag bei kühlen Drinks in der Sonne und genießen den Blick auf das azurblaue Meer.  Als die Sonne nicht mehr so hoch steht machen wir uns auf dem Weg zum Strand und verbringen den Rest des Tages dort.

Am Abend waren wir abschließend noch gut Essen, so dass man fast glauben konnte sich in einem Pauschalurlaub zu befinden.

18. Tag (4. November)
Mittlerweise sind wir es gewohnt früh aufzustehen und tun dies heute freiwillig.  Wir wollen mit Delfinen schwimmen gehen.  Deshalb werden wir, mit einem Frühstückspaket ausgestattet quer über die Insel nach Süden gefahren.  Wir sind zu viert, Daniela, Angelika, Jörg und ich.  Die vier Deutschen also.  Auf der Fahrt über die Insel können wir noch einen flüchtigen Blick in den Alltag der Inselbewohner werfen, die zu dieser Zeit ihren Tag beginnen und die Kinder auf dem Weg in die Schule sind.

Als wir nach rund neunzig Minuten ankommen, werden wir auch gleich mit Flossen und Schnorchel ausgerüstet und auf ein Boot gelotst.  Wir alle sind gespannt darauf ob wir auf Delfine treffen werden und ob wir mit ihnen schwimmen können.  Wir sehen zwei, drei Boote recht weit draußen, als wir uns auf den Weg machen.  Die Spannung bei uns steigt, da es nicht sicher ist die wild lebenden Delfine wirklich zu treffen.

Doch als wir ankommen können wir eine Gruppe aus sieben Tieren sehen und sind begeistert.  Wir stellen den Motor ab. Wir beeilen uns die Flossen anzuziehen, die Maske aufzusetzen und ins Wasser zu kommen.  Die Tiere schwimmen nur in kurzer Entfernung von uns.  Es ist faszinierend Delfine aus so kurzer Distanz  beobachten zu können.  Das Wasser ist klar und mit den Masken können wir die einzelnen Tiere unter Wasser sehr gut sehen.  Wir versuchen mit den Flossen näher heranzukommen, oder besser gesagt den Tieren hinterher zu schwimmen.  Es ist aber gar nicht so leicht, obwohl sich die Delfine unter Wasser kaum zu bewegen.  Wir haben Sie verloren und so geht es zurück zum Boot.  Wieder an Bord, sind die Tiere in einiger Entfernung wieder zu erspähen und wir holen mit Motorkraft auf.  Wir gehen erneut ins Wasser und sind wiederum in der Nähe der Tiere.  Alle sieben Delfine tauchen plötzlich ab und stehen, ohne sich zu bewegen senkrecht im Wasser.  Was für ein Bild!  Wenig später schwimmen die Delfine mit nur wenigen Flossenbewegungen wieder voraus, so dass wir kaum hinterher kommen.  Ich bekomme Wasser in die Maske und muss ein paar Mal husten.  Dabei passiert etwas überraschendes, die Tiere werden neugierig und schwimmen um mich herum um herauszufinden was los ist.  Als ich mich wieder gefangen hatte ziehen sie davon.  Wir klettern zurück ins Boot und fahren hinterher.  Es ist ein bisschen wie auf der Jagt, was ich eigentlich nicht so gut finde.

Beim dritten Treffen bleibe ich im Boot um Fotos zu schießen.  Unsere beiden Mädels springen nochmals ins Wasser und kommen recht nahe an die Tiere heran.  So vergeht die Stunde wie im Flug.  Wie ich erst jetzt merke sind wir während der Zeit immer weiter auf das Meer hinausgefahren, da die sich Tiere nur in den frühen Morgenstunden in Küstennähe aufhalten.  So ist es an der Zeit wieder zum Strand zurück zu fahren.

In der Nähe des Strands haben wir noch die Gelegenheit zum Schnorcheln und die Fische zu beobachten, aber nachdem wir mit den Delfinen geschwommen sind ist dies nicht mehr wirklich berauschend. Später als wir an den Strand zurück kommen ist Ebbe und wir müssen zu Fuß zurücklaufen. Dabei ergab sich ein schönes Bild als direkt neben uns ein Boot auftauchte und es aus einiger Entfernung so aussah als ob wir übers Wasser gingen.

Am Stand wurde uns abschließend noch ein leckeres Mittagessen serviert. So saßen wir beim Essen und genossen den Blick auf den Strand und das Meer.

Auf dem Rückweg nach Nungwi haben wir unseren Fahrer noch überredet uns an einen weiteren schönen Strand zu fahren.  So hatten wir noch eine weitere halbe Stunde an der Ostküste der Insel.

Gleich nach einer erfrischenden Dusche im Hotel fragten uns die anderen ob wir nicht Lust hätten an einer Sunset, Schnorchel, Segel Cruise teilzunehmen und den Abend zu genießen.  Spontan haben wir uns entschlossen mitzugehen.  Wir gehen wenig später an Bord einer Dau und segelten die Küste entlang.  Zwischendurch ankerten wir um zu Schnorcheln.  Es gab jedoch auch hier nicht sehr viel zu sehen, so dass ich nicht die ganze Zeit im Wasser geblieben bin.  Der anschließende Sonnenuntergang und die Biere dazu hatten schon mehr zu bieten.

Als es fast schon dunkel war erreichten wir wieder den Strand und sprangen von Bord.  Kurz darauf treffen wir uns alle um gemeinsam Essen zu gehen.  So ist ein sehr ereignisreicher Tag zu Ende gegangen und ich bin recht müde ins Bett gefallen.

19. Tag (5. November)
Endlich mal wieder ausschlafen.  Nach einem ruhigen Start in den Tag sind Jörg und ich nach dem Frühstück den Strand entlang gegangen.  Es haben sich tolle Fotomotive am Nungwi Beach ergeben.  Wir hatten Ebbe und das Wasser befand sich leider so weit draußen das wir nicht baden gehen konnten.  Es haben sich jedoch Sandbänke gebildet, die man zu Fuß erreichen konnte.  Die Farbe des Wassers und der schneeweise Korallensand ergaben herrliche, und fast schon kitschige Fotomotive, so dass wir beide voll auf unsere Kosten gekommen sind.

Am frühen Nachmittag fuhren wir nach Stone Town zurück um die Fähre nach Das es Salaam zu erreichen.  Die Fahrt verläuft soweit recht gut, bis einige von uns noch zum Geltautomaten müssen und die Zeit verrinnt.  So kommen wir zeitlich recht knapp zum Fähranleger. Es herrscht zudem irgendwie Chaos. Überall stehen Leute. Viele mit viel Gepäck. Sie drücken sich in Richtung des Eingangstors zum Fähranleger und es ist kaum ein Durchkommen. Ich merke, dass unser Guide hier auf Sansibar leicht nervös wird, denn es ist die letzte Fähre am heutigen Tag!  Wir drücken uns durch, geben unser Pässe noch schnell bei der Immigration zum Stempeln ab, bekommen unser Ticket und gehen gerade noch rechzeitig an Bord.  Die Fähre ist komplett ausgebucht.

Nach zwei Stunden sind wir wieder in Dar zurück.  Als wir die Fähre verlassen haben ist Cassidy, der uns abholen sollte nirgends zu sehen.  So machen wir uns zu Fuß auf den Weg zur Hafenfähre und treffen Cassidy auf halben Weg.  Die Wartezeit dort ist wie erwartet lang.  Auf der anderen Seite steigen wir alle wieder in Elvis ein und freuen uns Philile wieder zu sehen.  Auf dem Camping Platz bauen wir die Zelte auf und verziehen uns nach dem Essen in die Bar.

20. Tag (6. November)
Heute nehmen wir unsere längste Fahrt in Angriff.  Wir stehen sehr früh auf und entschließen uns mit Elvis außen herum zu fahren, so dass wir die Fahrt mit der Hafenfähre vermeiden können.  Die Fahrt durch die Stadt am frühen Morgen, vor Sonnenaufgang ist ein Erlebnis.  Der Verkehr ist um diese Zeit bereits enorm. Busse sind die einzige Möglichkeit für die Menschen in die Stadt zu kommen.  Wenn dann alle Busse gleichzeitig am Straßenrand halten um Leute mit Taschen bepackt aus- und einsteigen zu lassen, kommt es unweigerlich zu Staus und wildem Hupkonzert.  Nach mehr als einer Stunde sind wir durch und verlassen Dar es Salaam.  Es ist bereits hell geworden, wir befinden uns auf einer leeren Landstraße Richtung Arusha und kommen gut voran.  Die Landschaft ist abwechslungsreich und das Tal, welchem die Straße folgt, ist ansprechend grün. In einer Ortschaft werden wir angehalten, weil Philile angeblich zu schnell unterwegs war. Es gibt eine kurze Diskussion, aber nachdem Philile direkt bezahlt hat konnten wir weiterfahren. Als wir höher in die Berge fahren nimmt die Landschaft wieder den Charakter der trocknen Savanne an.  Wir machen zum Mittagessen einen kurzen Stopp am Straßenrand und blicken am Nachmittag zum Ersten Mal auf den von Wolken verdeckten Gipfel des Killimanjaros.  Gegen Abend erreichen wir dann schließlich Arusha und bauen die Zelte auf dem Campingplatz auf.

21. Tag (7. November)
Heute Morgen brechen wir zu unseren 3-tägigen Serengeti Safari auf.  Nicht alle aus der Gruppe gehen mit, da diese Tour optional gebucht werden musste.  So sind wir die nächsten drei Tage nicht in Elvis, sondern in einem schnuckeligen Geländewagen unterwegs.  Auf dem Weg zum Ngorongoro Krater befinden wir uns wohl auf der besten Straße in ganz Ostafrika.  Es ist eine Wohltat.  Auf der zweistündigen Fahrt zum Parkeingang machen wir noch einen Fotostopp am Rift Valley, nachdem wir über eine Passstraße die Höhen wieder einmal erklommen haben. Wir genießen den weiten Blick auf den Manyara See und dessen weitläufigen Ebenen am Ufer. Es sind sogar zwei Giraffen auf den weiten Ebenen erkennen.  Direkt unter uns, am Rande eines Weges, auf dem ein Fahrzeug steht, sehen wir drei Elefanten, die sich ihren Weg durch den Busch zu bahnen.  Sie sind recht weit entfernt, so dass sie mehr oder weniger nur als kleine Punkte zu erkennen sind, jedoch ist es durch die Vogelperspektive sehr interessant zuzuschauen.

Nach dem Parkeingang steigt die Piste steil an und erreicht den Kraterrand des Ngorongoro Kraters.  Dort stoppen wir und genießen den Blick in den Krater und seinem, bereits von hier oben erkennbarem Tierreichtum.  Jedoch alleine die Dimension der Caldera, die über 260km² einnimmt und eine Tiefe von rund 500m erreicht, fasziniert enorm.

Nachdem wir uns von diesem Anblick losreißen konnten fuhren wir weiter in Richtung der Serengeti, dabei passierten wir noch das Grab von Michael und Bernhard Grzimek, die mit ihren Forschungen maßgeblich dazu beigetragen haben das die Serengeti heute noch so ist wie wir sie in den nächsten zwei Tagen sehen werden.  Nach einer weiteren Stunde Fahrt durch die riesige Ebene erreichen wir das Naabi Hill Gate an dem wir noch einen Stopp einlegen und unseren Hunger mit einen Lunch Paket bekämpfen.

Am Nachmittag besuchten wir ein Massai Dorf am Rande der Strecke.  Unser Besuch dauert länger als eine Stunde.  Hier habe ich, im Vergleich zu dem Himbas in Namibia, ein nicht ganz so schlechtes Gefühl und schaue mir die Dinge, die uns gezeigt werden interessiert an.  Vielleicht liegt es auch daran das die Leute recht gut Englisch sprechen und man sich deshalb verständigen kann, auch wenn die Lebensweise im Vergleich zu unserer kaum unterschiedlicher sein kann.  Unsere Mädels lassen sich noch die verschieden Schmuckstücke zeigen und kaufen noch etwas.

Auf der restlichen Strecke in die zentrale Serengeti halten wir bereits Ausschau nach Wildtieren, biegen auf dem Weg ins Camp ab und begeben uns direkt auf Game Drive.  Wir haben jedoch nicht viel Glück und können kaum Wild beobachten.  Zwischendurch regnet es kurz und heftig, so dass wir unser offenes Safari Dach schließen müssen. Unseren Kollegen, die in einem anderen Auto unterwegs sind müssen wir noch aus der Patsche helfen, da sie sich in einem Schlammloch festgefahren haben.  Aber zum Abschluss erreichen wir alle unser heutiges Camp.  Dabei erkennen wir, dass wir auf einer regelrechten Luxuscamping Safari unterwegs sind. Unsere Zelte sind aufgebaut und auch das Essen steht bereits fertig auf dem Tisch.

22. Tag (8. November)
In der Nacht haben wir einige Wasserbüffel in der Nähe des Camps gehört.  Mit der recht schwachen Stirnlampe bewaffnet gingen Jörg und ich aus dem Zelt um nachzusehen.  Im schwachen Schein der Lampe konnten wir die Tiere nicht wirklich erkennen, nur deren Augen blitzten immer mal wieder auf.  Ich ging wieder zurück ins Zelt, während Jörg unerschrocken seinen Weg angetreten ist.  Als er wieder zurück war haben die Büffel auch schon das Weite gesucht und ich konnte nun ebenfalls in Richtung des Häuschens aufmachen.

Am Morgen war für mich frühes Wecken angesagt, da ich abgeholt wurde um an einer Ballon Safari teilzunehmen, die ich gestern Abend noch gebucht hatte. Es war noch finstere Nacht und nur das Licht des Scheinwerfers beleuchtete die, zum Teil mit großen Wasserpfützen, übersäte Piste, als wir zum Startplatz gefahren wurden.  Es hatte in der Nacht recht heftig, und auch recht lange geregnet.  Am Startplatz angekommen wurde der Ballon bereits startfertig gemacht.  Es ist ein sehr großer Ballon dessen Korb bis zu 16 Personen transportieren kann. Wir sind heute Morgen jedoch nur 13 Leute, die meisten davon Amerikaner.  Die Sonne geht wenig später auf und taucht die Szenerie in ein warmes Licht.  Als die weiteren Vorbereitungen abgeschlossen sind werden wir zum Einsteigen gebeten. Ein letzter kräftiger Feuerstoß aus den Brennern und wir verlieren den Kontakt zum Boden und schweben.  Wir gleiten mit dem Wind ruhig, und natürlich ohne Gerüttel und Geschaukel über die Steppe der Serengeti, währenddessen wir den Blick aus der Höhe genießen.  Am Horizont sind die Hügel zu erkennen, welche die Grenze zum Western Corridor der Serengeti bilden. Wir fahren in geringer Höhe, überqueren einige, der für die Serengeti typischen Akazien Bäume und können direkt dahinter eine Gruppe Löwen erblicken.  Sie lassen sich nicht stören.  Als wir sie links passiert hatten, erkennen wir anschließend einige Gazellen, eine kleine Gruppe Vogel Strauß, sowie Gnus, die alle jedoch vor dem Fauchen des Brenners flüchten.  Es ist schön den Blick über die Savanne schweifen zu lassen. Von hier oben kann man den Flusslauf in der zentralen Serengeti sehr gut erkennen und verfolgen.  Plötzlich können wir links von uns sehr viele Tiere auf einer großen Ebene in einiger Entfernung erkennen. Wir steigen höher um in eine Luftströmung zu gelangen, die uns mehr nach links zu den Tieren auf der dortigen Ebene bringt.  Aus großer Höhe kann man Flusspferde im Wasser erkennen und wir kommen den Gnus tatsächlichen näher.  Die Migration ist in diesem Jahr sehr früh wieder auf dem Weg in die zentrale Serengeti.  Heute  haben wir sehr viel Glück und können die Spitze der riesigen Herden auf den weiten Flächen erkennen.  Es sind vielleicht 2-3.000 Tiere die heute Nacht in diese Gegend eingewandert sind. Wir sind begeistert und freudig erregt  Als wir uns in der richtigen Position befinden beginnen wir aus einer Höhe von rund 700m zu sinken und uns den Tieren zu nähern.  Es ist ein Anblick der einen in erstaunen versetzt und ungläubig auf die Massen von Wildtieren blicken lässt.  In einer Höhe von ungefähr zwanzig Meter gleiten wir dann über die Tiere hinweg, die unter uns flüchten, so dass wir die Gnus in vollen Lauf mit der Kamera verfolgen können. Die Zeit vergeht natürlich viel zu schnell und so setzen wir zur Landung an.  Diese gelingt perfekt, die Begleitfahrzeuge sind bereits da und die Männer kümmern sich um den Ballon während wir zum Sektempfang gebeten werden.  Die Korken knallen und wir alle sind von den wunderschönen Eindrücken überwältigt.

Wenig später werden wir zum vorbereiteten Safari Frühstück gefahren.  Wir steigen mitten in der Savanne aus und nehmen an einer sehr exklusiven Tafel, unter einem mächtigen Akazienbaum platz, und werden umfassend, mit nur allem erdenklichen bedient. So frühstückten wir sehr nobel und lecker in entspannter Atmosphäre.

Nach dem Frühstück wusste ich nicht genau wo ich wieder zu meiner Gruppe stoßen sollte. Deshalb war es eine Überraschung als sie mir entgegengefahren sind, so dass ich nur kurz umsteigen musste und ich mich sofort, zusammen mit den anderen wieder auf Game Drive befand. Ich musste jedoch natürlich gleich erzählen wie die Ballonfahrt war und was man alles sehen konnte.

Wenig später kommen wir an einer Wegkreuzung vorbei, an der ein Löwe auf dem Ast eines Baumes liegt und sich seines Lebens freut.  Wir bleiben einen Weile und fahren anschließend weiter.  Am Wegesrand treffen wir auf einen Wasserbüffel, der sehr schön für die Kameralinse posiert.  Es sind eine Gruppe Paviane mit Nachwuchs zu sehen und gleich darauf ein Highlight.  Wir entdecken in einiger Entfernung drei Geparden, die wir lange beobachten können, die sich aber leider im Grass der Savanne immer weiter entfernen.  Zum Schluss stellen sie sich noch auf einen kleinen Hügel, so dass sie klar zu sehen sind.  Wir drehen ab und begeben uns auf die andere Seite des Bachlaufs.  Hier treffen wir zufälligerweise auf einen trächtigen Gepard, der sich in nur kurzer Entfernung von uns in den Schatten eines Akazien Baums legt.  Wir sind beeindruckt und können ausgiebig gute Fotos schießen.

Wir fahren etwas zurück und biegen in eine andere Richtung ab. Dort können wir Löwen beobachten, die auf der Jagt sind.  Wir stellen den Motor ab und sind gespannt was passiert.  Es sind zwei Löwinnen zu sehen, die sich an eine Gruppe Gazellen heranschleichen wollen.  Ein dritter Löwe ist etwas weiter davon entfernt zu sehen. Die Gazellen jedoch haben bereits Witterung aufgenommen und beobachten vorsichtig die beiden Raubkatzen. Dabei bewegen sich immer weiter aus der Gefahrenzone.  Es scheint so als ob die Löwen am heutigen Morgen kein großes Glück hätten, als plötzlich, wie aus dem Nichts, eine Gruppe Wasserbüffel die Szenerie betritt.  Als die Raubkatzen diese bemerkten drehten sie sich um 180° und haben ein neues Ziel.  Es war verblüffend das die Büffel in keiner Weise beunruhigt waren und sich einfach weiter in Richtung der Löwen bewegten.  Diese haben sich weiter angeschlichen.  Die leicht dämlichen Büffel haben immer noch nichts bemerkt, auch nicht zu dem Zeitpunkt als die Löwen sich hingelegt haben, so dass auch wir sie nicht mehr sehen konnten.  Ich weiß gar nicht mehr wer nun zuerst reagiert hat, die Büffel die, nun blitzartig kehrt machten und im Galopp die Flucht ergriffen, oder der Löwe der ihnen am nächsten war.  Jedenfalls hatte die Jagt begonnen.  Unser Fahrer erkannte die Situation fix und gab Gas um uns in die gleiche Richtung zu bewegen und näher dran zu sein. Das Raubtier verkürzte den Abstand in nur wenigen Sekunden und sprang auf den Rücken eines der Tiere und riss es dabei zu Boden.  Das Jungtier hatte keine Chance mehr.  Es bäumte sich zwar nochmals auf, aber der Löwe hatte es immer noch an den Hinterläufen im Griff und riss es erneut zu Boden.  Diese Mal sprang er jedoch an die Gurgel des Tieres und biss sich fest.  Nun lag der Büffel auf dem Rücken und hatte den Löwen am Hals.  Währenddessen versuchte der Büffel noch zu brüllen und strampelte mit seinen Hufen.  Dabei konnte man zusehen wie der Büffel jede Minute schwächer wurde.  Die zweite Löwin näherte sich nun und begann langsam am Bauch des Tieres zu fressen.  Nach rund zehn Minuten war das Lebenslicht des Büffels erloschen und der Löwe ließ den Hals des Tieres los.  Der dritte Löwe war nun auch aufgetaucht und jagte die restlichen Büffel in die Flucht, die versucht hatten zurück zu kommen um nach ihrem Artverwandten zu schauen.  Nun begann das Fressen und man konnte bei einem der Tiere bereits eine rote Schnauze erkennen.

Jetzt hatten sich zahllose Safari Autos angesammelt.  Es sah aus wie auf der Autobahn in der Rush Hour.  Wir jedoch hatten genug gesehen und machten uns auf den Weg zurück ins Camp um uns ebenfalls den Bauch voll zu schlagen.

Als wir anschließend wieder auf Game Drive waren, sind uns direkt vor dem Auto Löwen über die Piste gelaufen. Wir haben natürlich wieder angehalten um zu beobachten.  Links vom Fahrzeug waren weitere Löwen zu sehen, die neben einem halb verspeisten Zebra lagen.  Wir schenkten ihnen nicht mehr allzu viel Zeit und fuhren weiter.  Im weiteren Verlauf treffen wir noch auf Giraffen und jede Menge Zebras.  Eine Herde Zebras quert eilig vor uns die Piste. Anschließend biegen wir ab und fahren in Richtung der großen Ebenen.  Dort beobachten wir Hunderte von Gnus aus der Migration.  Es sind auch schon die ersten Zebras und Wasserbüffel dazwischen zu sehen. 

Die Zeit schreitet voran und wir wollen ja heute noch zum Ngorongoro Krater, weshalb wir uns in Richtung der Piste bewegen. Wir stoßen noch auf eine wunderschöne Giraffe, die verzweifelt versucht mit ihrer ganzen Körpergröße und ihrer langen Zunge an das Grün eines Baumes zu kommen.  Einen Leoparden der im Baum liegt haben wir trotz weiterer, intensiver Suche leider nicht gefunden und so machen wir uns auf, die Serengeti zu verlassen und den Kraterrand zu erreichen.

Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen kräftigen Regenschauer abbekommen, so dass die Piste matschig wird und es sich riesige Wasserpfützen bilden.  Wenig später herrscht wieder Sonnenschein.  Nach ein paar Stunden Fahrt erreichen wir gegen Abend den Campingplatz.  Es schüttet wieder wie aus Eimern, so dass ich mich dazu entschieße erst einmal im Auto sitzen zu bleiben. Die Zelte sind ja schon für uns aufgebaut und der Koch steht bereits in der Küche um das Essen zuzubereiten.  In der nächsten Regenpause setze ich mich in den Aufenthaltsraum.  Es ist recht kühl in fast 2.400m Höhe und der nächste Regenschauer kündigt sich schon mit Blitz und Donner an. Nachdem dieser Schauer ebenfalls vorübergezogen ist bekommen wir Besuch im Camp.  Ein ziemlich nasser Elefant läuft neugierig durch die aufgestellten Zelte, weshalb wir unser Essen stehen lassen und gespannt nach draußen schauen.

23. Tag (9. November)
Wir haben einen richtig gemütlichen Start heute.  Wir sind etwas später aufgestanden und erst nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns wieder auf den Weg.  Die Zelte lassen wir einfach stehen, denn auch heute werden sie für uns abgebaut und verstaut.  Wir fahren am Rand entlang bis wir zur Passstraße gelangen, die in den Krater hinunter führt.  Die Strecke hinab ist steil und eindrucksvoll. Es eröffnet sich ein gewaltiger Ausblick.  Als wir den Grund erreichen bekommen wir zuerst einen Kampf zwischen zwei Gnus präsentiert.  Diese beharken sich so mächtig, dass wir das aneinander schlagen der Hörner noch in der Entfernung hören können.  Nach einer Viertelstunde gibt es einen Gewinner und der Verlierer räumt in wilder Flucht das Feld.

Wir fahren weiter und beobachten eine viel friedlichere Szenerie, die die Flamingos am See bilden.  Wir schauen ein wenig zu und als fast alle Vögel zum Flug starten ergibt sich wieder ein herrliches Bild.  Am Straßenrand sind Warzenscheine und auch Hyänen zu erkennen.  Das Gras ist hier nicht sehr hoch, so dass die Tiere bereits über sehr große Distanzen zu erkennen sind.  Jedoch, auch wenn keine Tiere zu sehen sind, ist es imponierend sich auf dieser großen Ebene zu befinden und auf allen Seiten von Bergen umgeben zu sein.  Ein außergewöhnlicher Ort dieser Ngorongoro Krater.

Wenig später sehen wir ein Nashorn, welches jedoch in einiger Entfernung müde im Gras lag und sich nicht bewegte.  Wir bleiben trotzdem eine ganze Zeit, immer in der Hoffnung, dass es sich doch irgendwann bewegt.  Aber es bewegt sich nicht und so fahren wir weiter und machen unseren nächsten Stopp am Picknick Platz.  Dieser befindet sich an Rand eines herrlichen Sees in dem Flusspferde leben und eine große Akazie am Ufer steht.  Zudem ist das Wasser von sattem Grün eingerahmt und steht somit in starkem Kontrast zur sonstigen Savannenlandschaft im Krater.

Nach dem Essen geht es weiter.  Wir fahren an Büffel, Gnus, Zebras, einem Warzenschein vorbei und entdecken sogar noch einen Schakal.  Ein männlicher Vogel Strauß präsentiert sich in geringer Entfernung in seiner vollen Pracht.  Wenig später liegen etwa ein Dutzend Hyänen in einem Wasserloch am Straßenrand und sehen einfach nur hässlich aus.

Wenig später ergibt sich ein erstaunlicher Anblick, als auf der Straße acht Löwen unter einem Safari Fahrzeug liegen und den Schatten genießen.  Es ist kaum zu glauben.  Selbst als sie den Motor starten bewegen sich die Tiere nur widerwillig. Wir fahren weiter, machen einen Abstecher zum Hippo Pool, sehen noch ein Warzenschwein mit seinem Jungen und zu guter Letzt beobachten wir noch zwei ausgewachsene Elefantenbullen. Dann schließlich machen wir uns auf den Weg zurück nach Arusha und verlassen den Krater über die steile Piste den Kraterrand hinauf.  Vier Sunden später sind wir wieder auf dem Camping Platz, treffen die Anderen und genießen ein kühles Kili.

24. Tag (10. November)
Unser letzter Tag auf Tour.  Nach dem Frühstück prüfe ich noch die Daten meines Fluges am heuten Abend und muss zu meiner Verblüffung feststellen das ich nicht heute, wie angenommen sondern erst Morgen von Nairobi aus fliegen werden! Nun ja, so machen wir uns auf den Weg und haben einen anstrengenden Tag vor uns.  Die Straße ist eine einzige Baustelle und die Ausweichstrecke eine furchtbare Holperpiste. An der Grenze nach Kenia gibt es auch keine Probleme und ich spare noch ein bisschen Geld da ich nur ein Transit Visum kaufe.  Auf der kenianischen Seite ist die Straße nicht besser und so kommen wir auch hier nur sehr langsam voran.  Genauso langsam wie die Bauarbeiten an der neuen Straße.

Jedenfalls kommen wir doch irgendwann in Nairobi an und fahren durch die Stadt zum Hotel, in dem die meisten Leute bereits Zimmer reserviert hatten.  Ich bekomme auch noch ein Zimmer dort und kann einchecken und wir müssen alles aus Elvis raus räumen  Ich tauschte danach auf der anderen Straßenseite mein letztes Geld und versuche schnell im Internet meinem Flug zu prüfte, was jedoch fehlschlägt. 

Am Abend haben wir uns fertig gemacht um zum berühmten Carnivor Restaurant zu fahren, in dem wir gemeinsam unseren Tour Abschluss feierten.  Es ist ein all you can eat Restaurant.  Die Tafel ist elegant eingedeckt und das Restaurant gut besucht.  Das Fleisch wird auf einem Spieß oder Schwert serviert, von dem direkt heruntergesäbelt wird.  So verbringen wir unseren letzten gemeinsamen Abend feucht fröhlich und haben zusammen viel Spaß.

25. Tag (11. November)
Mein nun wirklich letzter Tag.  Nach einem kurzen Frühstück haben wir die Leute verabschiedet, die heute mit Elvis nach Uganda weitergefahren sind um gleich anschließend meinen Rucksack zu packen und aus dem Hotel auszuchecken.

Zusammen mit den restlichen Leuten, die noch hier waren, gingen wir gemeinsam in die Stadt und verbrachten den Tag bei angenehmen Temperaturen.  Wir waren dabei noch in der Markthalle und beim Souvenirs einkaufen.  Wenig später haben wir noch einen Happen gegessen und sind auf das Dach des Konferenz Zentrums gestiegen um den Blick über die Stadt vom Hubschrauberlandeplatz aus zu genießen.  So unkompliziert kann Afrika sein!  Den Nachmittag verbrachte man zum Schluss noch im Park und genoss das warme Wetter im Schatten eines Baums auf dem Rasen.  Der anschließende Weg zum Flughafen hat sich im Stau von Nairobi dann etwas in die Länge gezogen, aber wir hatten ausreichend Zeit und so verflog auch dieser zusätzliche Tag.

26. Tag (12. November)

Nach einem recht kurzweiligen Flug war ich wieder in Europa zurück und als sich die Türen des Flughafens öffneten schlug mir nasskaltes Wetter entgegen, brrrrr!
 
     
  Tansania  
 
Tansania
 
     
     
  Rift Vally  
 
Rift Vally
 
     
     
  Baobab  
 
Baobab
 
     
     
  Baobab Vally  
 
Baobab Vally
 
     
     
  Dar es Salaam  
 
Namibia
 
     
     
  Dar es Salaam  
 
Dar es Salaam
 
     
     
  Dar es Salaam  
 
Dar es Salaam
 
     
     
  Dar es Salaam  
 
Dar es Salaam
 
     
     
  Dar es Salaam  
 
Dar es Salaam
 
     
     
  Dar es Salaam  
 
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